30.10.2014 | Wirtschaft und Konsum

Wer arbeitet für die Umwelt?

Frau im weißen Kittel kontrolliert Farbstofzellen.
Grundschule

Welche Berufe haben etwas mit der Umwelt zu tun? Anhand verschiedener Beispiele überlegen die Schüler/-innen, was "grüne" Jobs kennzeichnet. Anschließend vertiefen sie ihr Wissen über ausgewählte Berufe mithilfe einer Zuordnungsübung. Sie wählen einen für sie interessanten Beruf aus und begründen ihre Wahl.

Ziele

Die Schüler/-innen

  • erkunden und beschreiben Berufe am Beispiel von “grünen” Berufen,
  • vergleichen und erklären verschiedene Formen der Arbeit,
  • recherchieren in Medien und eignen sich Wissen im Themenbereich "grüne" Berufe an,
  • planen und handeln selbstständig bei der Recherche,
  • bewerten verschiedene Berufe und reflektieren eigene Vorstellungen.

Umsetzung

Zum Einstieg werden als stummer Impuls Fotos von Tätigkeiten in "grünen" Berufen gezeigt. Die Klasse überlegt, was dort zu sehen ist. Gegebenenfalls können erfundene, unsinnige Berufe dazwischengemischt und zunächst aussortiert werden. (Wie wäre es mit Fledermauszüchter/-in oder Tankwart/-in für Elektroautos?) Mithilfe der Lehrkraft erarbeitet die Klasse im Unterrichtsgespräch gemeinsam, warum die gezeigten Berufe "grüne" Berufe heißen.

Alternativ können verschiedene Berufe notiert und sortiert werden nach der Leitfrage: Welche Berufe schützen unsere Umwelt? Die Schüler/-innen sortieren und überlegen, was die Berufsgruppen unterscheidet.

Zur Vertiefung bearbeiten die Schüler/-innen ein Arbeitsblatt mit einem Zuordnungsrätsel: Kurze Tätigkeitsbeschreibungen sollen Berufsbezeichnungen und Bildern zugeordnet werden. Zudem suchen die Schüler/-innen einen Beruf aus, den sie interessant finden, und überlegen, ob er für sie infrage käme. Die Bearbeitung kann je nach Gegebenheiten in der Klasse in Einzelarbeit, Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen.

Zum Abschluss stellen die Schüler/-innen ihre ausgewählten Berufe vor. Sie beschreiben, wieso dies ein "grüner" Beruf ist und ob er für sie infrage käme.

Erweiterung 

  • Die Schüler/-innen formulieren fünf Fragen, die sie jemandem stellen würden, der in dem für sie interessanten Beruf arbeitet. Als Hausaufgabe oder gegebenenfalls in der Schule recherchieren sie selbst Antworten zu diesen Fragen. Nach Möglichkeit sollte das Thema jedoch mit einer realen Begegnung abgeschlossen werden: Mit einem Besuch in einem Unternehmen oder dem Besuch einer Fachkraft in der Schule. Die Schüler/-innen können Betriebe mit "grünen" Berufen recherchieren (Anregungen bieten die Recherchetipps zum Unterrichtsvorschlag für die Sekundarstufe) und Fachkräfte aus den Unternehmen in die Schule einladen. Gegebenenfalls finden sich auch Eltern mit "grünen" Berufen, die bereit sind, sich der Klasse vorzustellen.
  • Im Themenfeld "Grüne Wirtschaft" sind weitere Materialien bei Umwelt im Unterricht erschienen, die sich für eine Verknüpfung mit dem Thema "grüne Jobs" eignen: "GreenTec" für Klima und Umwelt sowie Nachhaltige Schülerfirmen: McMöhre statt Papp-Pizza.
  • Nachhaltige Schülerfirmen können eine Möglichkeit für Schüler/-innen sein, sich bereits frühzeitig praxis- und handlungsorientiert mit wichtigen Aspekten der Wirtschaft und beruflichen Tätigkeiten auseinanderzusetzen. Leitfäden für die Praxis und Kontakte zu bestehenden Projekten bietet die "NaSch-Community", ein Netzwerk für nachhaltige Schülerfirmen. 

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Informationen und Materialien

Hintergrund (1)

Techniker arbeiten am Rotorblatt einer Windenergieanlage.
Hintergrund
30.10.2014 | Wirtschaft und Konsum

In Deutschland arbeiten etwa zwei Millionen Menschen in Berufen, die mit Umwelt- und Klimaschutz zusammenhängen. Fachleute betrachten sogenannte "grüne" Technologien als Wachstumsmotor für die Wirtschaft. Schätzungen zufolge werden sie bis zum Jahr 2025 zu einem Fünftel zum deutschen Bruttoinlandsprodukt beitragen. Um welche Branchen, Technologien und Berufe geht es dabei? Was kennzeichnet sie als "grün"?

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Arbeitsmaterialien (1)

Schweißer arbeitet an einem Teil einer Windenergieanlage.
Arbeitsmaterial
30.10.2014 | Wirtschaft und Konsum
Grundschule

Umweltaspekte gehören heutzutage zum Arbeitsfeld vieler verschiedener Berufe. Das gilt auch für "alltägliche" Beruf  wie zum Beispiel Schornsteinfeger/-in oder Gärtner/-in. Die Schüler/-innen ordnen auf dem Arbeitsblatt Tätigkeitsbeschreibungen den dazugehörenden Fotos zu. Sie benennen einen für sie besonders interessanten Beruf und begründen ihre Wahl.

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Bilderserien (1)

Ein Schornsteinfeger kehrt auf dem Dach einen Schornstein
Bilderserie
30.10.2014 | Wirtschaft und Konsum
Sekundarstufe, Grundschule

Die Bildergalerie visualisiert die Bandbreite der Arbeitsfelder im Bereich "grüner" Berufe. Auch die Tätigkeiten von Schornsteinfeger/-innen, Gärtner/innen oder Architekt/-innen umfassen Umweltaspekte.

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Zielgruppe