Thema der Woche: Müll: weniger ist mehr

17. November 2011

Müll: weniger ist mehrIn Deutschland fallen jedes Jahr 37,2 Millionen Tonnen Haushaltsmüll an. Pro Kopf macht das 455 Kilogramm. Vieles kann wiederverwertet werden – doch am besten ist der Abfall, der gar nicht erst entsteht. Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch Industrie und Handel Müll reduzieren? Das ist Thema der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung vom 19. bis 27. November 2011.

  •  Hintergrund 
  •  Unterrichtsvorschläge 
  •  Medien & Materialien 

Hintergrund

Leere Dosen liegen neben einem Recycle-Mülleimer für Flaschen und Dosen.

1,2 Kilogramm Haushaltsmüll, so sieht im Durchschnitt die Abfallbilanz eines Deutschen aus – pro Tag. Ein Teil des Abfalls wird wiederverwertet und recycelt. Doch Müll zu vermeiden ist noch besser. Das schont von Beginn an die Umwelt und die Ressourcen. Was kann man tun, um den Müll zu verringern? Hier sind Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch Industrie und Handel gefragt.

Mehr

Unterrichtsvorschläge

Leere Verpackungen im Mülleimer.

Die Schüler/-innen schätzen gemeinsam, wie viel Abfall sie im Jahr pro Kopf produzieren – und diskutieren dann die tatsächlichen Abfallmengen. Im Anschluss erarbeiten die Schüler/-innen anhand von Arbeitsblättern eigene Ideen zur Müllvermeidung.

Mehr
Mädchen steht vor Recycle-Ware.

Was werfen die Schüler/-innen weg, welcher Abfall ist vielleicht unnötig? Diesen Fragen geht die Klasse zum Beispiel bei einem gemeinsamem Frühstück mit Produkten aus dem Supermarkt nach, bei dem untersucht wird, was an Resten und Verpackung übrig bleibt. Im Anschluss bearbeitet die Klasse Arbeitsblätter.

Mehr

Medien & Materialien

Schaufenster eines Second-Hand-Ladens.

Im Jahr 2009 haben alle Deutschen pro Kopf 455 Kilogramm Haushaltsabfall produziert. Ein Großteil wird wiederverwertet und recycelt, doch noch besser ist es Abfall zu vermeiden. In zwei Arbeitsblättern zum Themenbereich Handel/Industrie sowie Verbraucher werden anhand von Ausschnitten aus Medienberichten Hinweise gegeben, in welchen Bereichen Abfallvermeidung sinnvoll ist. Ergänzend finden sich Fragen zur Anregung eigener Ideen. Im Anschluss bespricht die Klasse ihre Ergebnisse.

Mehr
Ausschnitt einer Visualisierung mit Kreisflächen.

Zur Veranschaulichung und zum Vergleich von Zahlengrößen eignen sich Diagramme, z.B. Balken- bzw. Säulendiagramme. Verschiedene Darstellungen lassen sich sowohl als schnelle Skizze an der Tafel als auch mit Hilfe von Software auf dem PC wie Excel oder im Internet umsetzen. Die Vorlage enthält für den Größenvergleich Zahlen zu den Abfallmengen pro Kopf in Deutschland.

Mehr
Titelbild, BMU-Bildungsmaterialien Abfall

Die Schülerinnen und Schüler gehen der Frage nach, was aus dem Abfall wird, den wir täglich erzeugen, ob es sich lohnt den Abfall zu trennen und wie wichtig es ist, schon beim Einkauf darauf zu achten, möglichst wenig Abfälle entstehen zu lassen. Sie erfahren, dass Abfall eine Ressource ist, die sich nutzen lässt und wie dies in der Praxis geschieht. Heft mit 23 Arbeitsblättern.

Mehr