Thema der Woche: Moore sind vielgestaltige Klimaschützer

02. Februar 2012

Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag. Seit 1997 wird er jährlich begangen, um die Aufmerksamkeit für Feuchtgebiete zu erhöhen. Sie bedecken weltweit 12,8 Millionen Quadratmeter: Dazu zählen Sümpfe, wie die Everglades in den USA, das Pantanal in Brasilien genauso wie Auen und Moore in Deutschland. Sie sind wichtige Lebensräume und natürliche Kohlenstoffspeicher. Doch vor allem die wertvollen Moore werden immer seltener – auch in Deutschland.

  •  Hintergrund 
  •  Unterrichtsvorschläge 
  •  Medien & Materialien 

Hintergrund

Ein Sumpf eingerahmt von Bäumen.

Der 2. Februar ist Welttag der Feuchtgebiete. Seit 1997 wird er jährlich begangen, um an die Unterzeichnung der internationalen Konvention über Feuchtgebiete in der iranischen Stadt Ramsar am 2. Februar 1971 zu erinnern. Feuchtgebiete sind wichtige Ökosysteme und speichern erhebliche Mengen an Kohlenstoff. Doch Sümpfe, Auen und auch Moore sind immer stärker bedroht. Welche Bedeutung haben sie für die Umwelt und wie ist ihr Schutz möglich?

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Unterrichtsvorschläge

Blütenstand einer Moorlilie.

Feuchtgebiete und Moore sind wichtige Ökosysteme, die zugleich als Kohlenstoffspeicher agieren. Die Klasse trägt zunächst ihr Wissen über Moore zusammen und vertieft das Thema dann anhand einer Bildergalerie. Anschließend erarbeiten sich die Schüler/-innen mithilfe einer Zuordnungsübung mehr Wissen über Moore. Die Klasse diskutiert, wieso Moore schützenswert sind und wie ihr Schutz gelingen kann.

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Ein Moorfrosch im Heidekraut.

Über Moore gibt es viele Gruselgeschichten, aber diese besonderen Landschaften sind vor allem wichtige Ökosysteme und Kohlenstoffspeicher. Die Klasse sammelt Kenntnisse über Feuchtgebiete und insbesondere über Moore. Die Schüler/-innen vertiefen ihr Wissen anhand von Medienausschnitten. Anschließend präsentieren sie ihre Kenntnisse und besprechen, wieso Moore schützenswert sind.

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Medien & Materialien

Moor im Sonnenschein, in der Ferne ein Mischwald.

Feuchtgebiete sind wichtige Lebensräume und sie speichern Kohlenstoff. Dazu zählen Sümpfe, Auen und auch Moore. Im Arbeitsmaterial sind Textausschnitte aus Medien zusammengestellt und mit Fragen ergänzt zum Themenbereich Moore. Die Schüler/-innen erarbeiten in Gruppen das Material. Im Anschluss präsentieren sie ihre Ergebnisse per Stichpunkte an der Tafel oder auf Plakaten. Die Gruppen besprechen, was Moore wertvoll macht, wieso sie bedroht sind und wie ihr Schutz möglich ist.

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Schmetterling mit blauen Punkten auf seinen Flügeln.

Mit Hilfe des vorliegenden Arbeitsmaterials werden die Schüler/-innen zur Diskussion über Moore und ihre Besonderheiten angeregt: Darin finden sich Aussagen über Moore, die "wahr" und "unwahr" sind. Eine Möglichkeit, die Sätze zu diskutieren, bietet ein Stuhlkreis: Die Lehrkraft schreibt die Aussagen auf einzelne Zettel und legt sie der Klasse nach und nach vor. Die Schüler/-innen ordnen die Aussagen entsprechend "wahr" oder "unwahr" einander zu. Ergänzend bespricht die Klasse, wieso die jeweilige Aussage zutrifft oder eben nicht.

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Wollgras am Wasser.

Die Bildergalerie zeigt mit wenigen Bildern verschiedene Feuchtgebiete wie Sümpfe und Moore. Auch eine Karte über die weltweite Verteilung von Mooren gehört dazu. Ebenso wird das Moor als Lebensraum mit verschiedenen Tieren und Pflanzen vorgestellt. Ein Bild einer Moorleiche darf auch nicht fehlen.

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