Thema der Woche: REACH: Chemikalien unter der Lupe

31. Mai 2012

Ob in Plastiktüte, Grillanzünder oder Kinderspielzeug: Chemikalien sind allgegenwärtig und aus dem Alltag nicht wegzudenken. Doch viele Chemikalien können auch gefährlich sein. Häufig ist nicht sicher, wie sie auf Mensch und Umwelt wirken. Vor fünf Jahren, am 1. Juni 2007, ist die EU-Verordnung "REACH" in Kraft getreten. Sie soll helfen, die Gefahren zu minimieren, die von Chemieprodukten ausgehen.

  •  Hintergrund 
  •  Unterrichtsvorschläge 
  •  Medien & Materialien 

Hintergrund

Putzeimer wird unter dem Wasserhahn befüllt; im Hintergrund Spülmittelflaschen.

Chemikalien gehören zum Alltag und leisten nützliche Dienste. Doch oft haben sie unerwünschte Nebenwirkungen, und bei vielen ist nicht sicher, ob und wie sie Umwelt und Gesundheit schädigen können. Am 1. Juni 2007 trat die EU-Verordnung "REACH" in Kraft. Sie soll helfen, die Gefahren zu minimieren, die von Chemieprodukten ausgehen.

Mehr

Unterrichtsvorschläge

Collage aus verschiedenen Gütesiegeln und Warnhinweisen.

Von der Frischhaltefolie über Spielzeug bis zum Sturzhelm: Anhand von Alltagsprodukten aus Mineralöl und Kunststoff erfahren die Schüler/-innen, welche verschiedenen Anwendungen für Kunststoffe möglich sind und welche Rolle Chemikalien dabei spielen. In Gruppen nehmen die Schüler/-innen die Gegenstände mithilfe eines Protokollbogens selbst "unter die Lupe": Welche Eigenschaften hat das Material? Riecht es? Gibt es Gefahrenhinweise?

Mehr
Bunte Strohhalme; fliederfarbener Hintergrund.

Als Ergänzung zum Lehrplan-Thema Polymerisation in der Sek II erarbeitet die Klasse die Bedeutung des umstrittenen Stoffes Bisphenol A für die Kunststoffherstellung. Die Schüler/-innen diskutieren anschließend: Wird in den Medien angemessen über den Stoff berichtet? Wie sollte mit gefährlichen Chemikalien umgegangen werden? (Für jüngere Jahrgänge eignet sich auch der Unterrichtsvorschlag für die Grundschule.)

Mehr

Medien & Materialien

GHS-Gefahrensymbol mit schwarzem Fragezeichen; schwarzer Hintergrund.

Giftig und ätzend – oder frei von Weichmachern und TÜV-geprüft? Chemikalien und Kunststoffprodukte können mit verschiedenen Warnhinweisen und Labels gekennzeichnet sein.

Mehr
Blaue Plastikflasche; auf dem Etikett: Gefahrensymbol für einen ätzenden Stoff.

Die Schüler und Schülerinnen untersuchen mithilfe dieses Protokollblatts in Gruppenarbeit einen Alltagsgegenstand aus Kunststoff. Weich, hart, elastisch, bunt - welche Eigenschaften hat er? Schließlich präsentieren sie ihre Ergebnisse der Klasse.

Mehr
Strukturformel des Stoffes Bisphenol A.

Der Sachtext beschreibt die Bedeutung von Bisphenol A für die Kunststoffherstellung, wichtige chemische Eigenschaften sowie die Polymerisation zu einem Polycarbonat. Die Diskussion über gesundheitliche Gefahren durch Bisphenol A wird dargestellt.

Mehr