Veröffentlicht auf Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMU-Bildungsservice (http://www.umwelt-im-unterricht.de)

Bilderserie

Begrünen, was geht

Dose mit angepflanztem Salat
Sekundarstufe, Grundschule

Anhand von Bildern werden die Umweltfolgen von Verstädterung deutlich, wie zum Beispiel die Versiegelung der Böden. Zugleich sind Beispiele von Grünflächen sowie Dach- und Fassadenbegrünung zu sehen. Kurze Texte helfen dabei, die Funktionen des Stadtgrüns im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern herauszuarbeiten. 

Inhalt

Bildergalerie

  • Stadtpanorama Frankfurt
    Flächenverbrauch und Bodenversiegelung
    In den Jahren 2012 bis 2015 wurden in Deutschland täglich im Durchschnitt 66 Hektar für Siedlungen und Verkehr umgenutzt. Das entspricht rund 92 Fußballfeldern. Auf den Flächen entstanden Wohnhäuser, Industrieanlagen oder auch Straßen. Die Versiegelung des Bodens wirkt sich auf das Stadtklima aus: Regenwasser kann weniger gut versickern und versiegelte Flächen verdunsten weniger Wasser. Frankfurt am Main (Bild) gehört zu den wachsenden Städten in Deutschland.
  • Englischer Garten in München
    Die "grüne Lunge" der Stadt
    Bäume sind wichtig für das Stadtklima und die Luftqualität. Sie filtern Luftschadstoffe sowie (Fein-)Staub und produzieren Sauerstoff. Sie speichern CO2 und tragen somit zum Klimaschutz bei. In großen Parkanlagen wie dem Englischen Garten in München (Bild) kann man aber auch gemeinsam Zeit verbringen, zum Beispiel Fußball spielen oder Freunde treffen. Stadtgrün ist somit auch für das soziale Miteinander wichtig.
  • begrüntes Dach
    Grüne Dächer
    Pflanzen können nicht nur auf dem Boden wachsen. Supermärkte, Bürogebäude oder auch Schulen haben teils riesige freie Dachflächen. Begrünte Dächer haben eine positive Wirkung auf das Stadtklima: Sie kühlen die Luft im Sommer durch Verdunstung und wirken im Winter wie eine Schutzschicht. Damit verringern sie die Temperaturextreme.
  • begrünte Fassade
    Lebende Wände
    Auch Fassaden lassen sich begrünen – ganz einfach mit Efeu oder Kletterpflanzen. Oder man schafft sogenannte "Living Walls" (lebende Wände), wie hier in Madrid. Sie wirken wie vertikale Wiesen. Dazu nutzt man zum Beispiel Pflanzkörbe.
  • "Bosco Verticale" – Hochhaus mit Bäumen und Sträuchern
    Visionen für die Stadt: der "Vertikale Wald"
    Auch ganze Hochhäuser lassen sich begrünen. Das Gebäude auf dem Bild steht in Mailand und heißt Bosco Verticale – vertikaler Wald. Grüne Architektur spielt eine zunehmend wichtige Rolle für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
  • Urban Gardening am ehemaligen Flughafen-Gelände Berlin-Tempelhof
    Schrebergärten und Urban Gardening
    Auch kleinere Grünflächen wirken sich positiv auf das Stadtklima aus. In vielen Städten finden sich Kleingartenanlagen. Ebenso liegt Urban Gardening im Trend: Menschen gärtnern dabei auf freien Grün- oder Brachflächen. Meistens können alle, die wollen, beim Gärtnern mitmachen. Zum Beispiel ist auf dem ehemaligen Flughafengelände in Berlin-Tempelhof ein Urban-Gardening-Projekt entstanden.
  • Töpfe mit Kräutern und Blumen stehen auf dem Boden eines Hinterhofes
    Gärtnern in Hinterhof
    Die Menschen in den Städten können selbst für mehr Stadtgrün sorgen und sich engagieren. Auch versiegelte Hinterhöfe lassen sich begrünen.
  • Gebäude in Essen mit viel Grün, erbaut/entworfen vom Architekten Hundertwasser
    Visionen für mehr Grün: Hundertwasser
    Immer mehr Menschen leben in Städten, in Deutschland und weltweit. Deshalb ist Stadtgrün wichtig, um die Lebensqualität der Menschen zu sichern. Dafür braucht es Visionen: Der Architekt Hundertwasser baute seine Vision in Essen (Bild) sowie in anderen Städten.