Veröffentlicht auf Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMU-Bildungsservice (http://www.umwelt-im-unterricht.de)

Bilderserie
24.11.2011 | Klima | Energie

Folgen des Klimawandels (SEK/GS)

Vertrockneter Mais auf ausgetrocknetem Boden.
Grundschule, Sekundarstufe

Durch den Treibhauseffekt wird die Durchschnittstemperatur auf der Erde steigen. Damit steigt die Häufigkeit extremer Wetterereignisse - von Stürmen über Hitzewellen bis hin zu extrem starken Niederschlägen. Gletschereis und gefrorene Böden tauen auf, der Meeresspiegel steigt.

Inhalt

Bildergalerie

  • Vertrockneter Mais auf ausgetrockneten Boden.
    Es wird wärmer auf der Erde
    Durch den Treibhauseffekt wird die Durchschnittstemperatur auf der Erde steigen. An vielen Orten wird es wärmer. Dadurch wird es oft auch trockener. Landwirtschaft wird schwieriger. In Afrika zum Beispiel breiten sich Wüsten weiter aus.
  • Kinder erfrischen sich unter einem Springbrunnen.
    Heißes Wetter auch bei uns?
    Auch in Europa wird es wärmer. Es wird häufiger Hitzewellen geben. Das kann sich positiv auswirken, zum Beispiel für den Tourismus in einigen Regionen. Aber es gibt auch Probleme: Zum Beispiel bekommen manche Menschen bei heißem Wetter gesundheitliche Probleme.
  • Lawinenabgang in ein Tal.
    Tauwetter
    Die Erderwärmung führt dazu, dass Gletscher schmelzen. Auch die Böden in Hochgebirgen wie den Alpen tauen auf. So kann es häufiger zu Lawinen und Erdrutschen kommen.
  • Mann steht in einem abgebrannten Wald.
    Feuer!
    Extremes Wetter kann weitere Naturkatastrophen auslösen: In Russland kam es 2010 während einer Hitzewelle zu riesigen Waldbränden.
  • Verschneite Straße mit zugeschneiten Autos.
    Extrem viel Schnee...
    Nicht nur heißes Wetter wird es häufiger geben. Klimaforscher erwarten zum Beispiel mehr Schnee in Nordamerika. Das Bild zeigt eine Straße in New York nach einem Schneesturm 2010.
  • Autos in reißenden Wasserfluten.
    ...und sehr viel Regen
    Auch in Deutschland wird es mehr heftige Niederschläge geben. Das kann zu Überschwemmungen führen. So fiel 2002 in Sachsen so viel Regen wie sonst in mehreren Monaten. Kleine Flüsse wurden zu reißenden Strömen, wie hier die Müglitz, die in die Elbe mündet. Auch die Elbe trat über die Ufer.
  • Helikopter fliegt über Hochwassergebiet in der Region Bangkok.
    Der Monsun verändert sich
    Jedes Jahr bringt der Monsun in Asien starken Regen. Doch durch den Klimawandel wird er weniger verlässlich: Im Oktober 2011 war der Regen in Thailand so stark, dass es zu schweren Überschwemmungen kam. Der Monsun kann auch ausbleiben: Dann leidet die Landwirtschaft.
  • Junge steht im Wasser vor überschwemmter Hütte.
    Zu viel Wasser!
    Manche Regionen sind besonders häufig und stark von Überschwemmungen betroffen – so zum Beispiel Bangladesch. Hier leben besonders viele Menschen in flachen Regionen und in den Überschwemmungsgebieten großer Flüsse.
  • Luftaufnahme der Insel Male, Hauptstadt der Malediven.
    Der Meeresspiegel steigt
    Durch das Abschmelzen der Gletscher und der Eisdecke in Grönland und der Antarktis steigt der Meeresspiegel. Das ist gefährlich für Küsten, die nur wenig über dem Meeresspiegel liegen. Im Pazifik gibt es ganze Inselgruppen, die sehr flach sind, wie die Malediven. Sie drohen zu versinken.
  • Riesiger Hurricane bewegt sich über das Meer.
    Der Wind wird stärker
    Durch die Erderwärmung steigen die Wassertemperaturen im Meer. Dadurch können häufiger starke Stürme auftreten, zum Beispiel im Golf von Florida. Das Satellitenbild zeigt den Hurrikan „Frances“ im Jahr 2004.