Veröffentlicht auf Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMU-Bildungsservice (http://www.umwelt-im-unterricht.de)

Bilderserie
06.02.2014 | Stadt

Leben in der Stadt (GS/SEK)

Sekundarstufe, Grundschule

Dauerstau, Häuserwüsten und vernachlässigte Viertel auf der einen Seite - erneuerbare Energien, urbane Gärten und Vorfahrt für Fahrräder auf der anderen Seite: Die Bilderserie zeigt typische Probleme von Großstädten und Ansätze für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Inhalt

Bildergalerie

  • Fahrrad im Straßenverkehr
    Motorisierter Individualverkehr wird zum Problem
    Städte sind in der Regel für den Autoverkehr ausgelegt. Doch wenn die Bevölkerung wächst und sich immer mehr Menschen ein Auto leisten können, reichen die Straßen vielerorts nicht mehr aus. Verkehr ist in vielen Großstädten ein großes Problem. Lärm und Abgase sind gesundheitsgefährdend und beeinträchtigen die Lebensqualität. Das Foto zeigt eine Straße im Berliner Innenstadtbezirk Kreuzberg.
  • Radfahrer auf Radweg
    Neue Konzepte für den Stadtverkehr
    Nachhaltige Konzepte für den Verkehr setzen darauf, den Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln zu erleichtern. Da die meisten Wege in der Stadt kurz sind, verbessern viele Städte die Infrastruktur für Fußgänger und Fahrräder. Wer weitere Wege hat, steigt auf Busse und Bahnen um - und bei Bedarf auf Carsharing. Das Foto stammt aus Kopenhagen, das als eine der fahrradfreundlichsten Städte der Welt gilt.
  • Kraftwerk
    Ein hoher Energieverbrauch auf engem Raum
    Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, werden viele Ressourcen und viel Energie für Strom und Wärme verbraucht, sowohl durch private Haushalte als auch durch ins Stadtbild integrierte Industriegebiete sowie durch den täglichen Verkehr. In Städten werden 80 Prozent der weltweit erzeugten Energie konsumiert und 85 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes verursacht. Das Foto zeigt das Kraftwerk Tiefstack im Hamburger Stadtteil Billbrook.
  • Solarzellen auf Dach
    Erneuerbare Energien in der Stadt
    In Städten gibt es großes Potenzial, Energie zu sparen oder erneuerbare Energien einzusetzen. So werden mancherorts aus Haushalts- und Bioabfällen Strom und Wärme gewonnen. Wegen der räumlichen Nähe können Haushalte relativ einfach an Fernwärmenetze angeschlossen werden. Und auch in den engen Städten finden sich noch ungenutzte Flächen, um zum Beispiel Photovoltaikanlagen zu installieren.
  • Berlin Großansicht
    Grün oder grau?
    Grünflächen in Großstädten leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Städten. Doch wo Gebäude dicht aneinander gebaut werden, müssen oft Bäume und Pflanzen weichen. Auf diese Weise entsteht besonders in den Innenstädten das Bild einer grauen Stadtwüste. Doch das fehlende Grün wird nicht nur optisch für ein besseres Klima benötigt, es leistet auch einen wichtigen Anteil am Ausgleich eines hohen CO2-Ausstoßes. Das Foto wurde vom Funkturm im Westen Berlins aufgenommen. Oben in der Mitte ist der Tiergarten zu erkennen.
  • begrünte Stadtdächer in Berlin
    Die Städte begrünen
    Freie Flächen sind in Städten besonders begehrt. Dennoch werden öffentliche Parks freigehalten und gepflegt. Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Bindung des CO2, sondern bieten auch Erholung von Lärm und Verkehr der Innenstädte. “Grün” kann jedoch auf Dächern wachsen oder in städtischen Gärten, die zum Beispiel in Urban-Gardening-Projekten von den Bürgern der Stadt verwaltet und gepflegt werden. Das Bild zeigt begrünte Hausdächer in Berlin.
  • voller Mülleimer
    Von der Versorgung zur Entsorgung
    Städte sind in die globalen Ströme von Ressourcen, Nahrungsmitteln, Produkten und Abfällen eingebunden, doch durch die hohe Bevölkerungsdichte ist ihr ökologischer Fußabdruck weitaus größer als ihr eigentliches Stadtgebiet, zum Beispiel durch weite Transportwege von Waren. Nicht zuletzt wird im Lebensmittelsektor viel “frische” Ware produziert, die in den zahlreichen Supermärkten nicht aufgekauft wird. Überangebot und Verpackungsmüll belasten die Entsorgungssysteme.
  • Cafe-Szene in Hamburg
    In einer Stadt, aber getrennt
  • veraltetes und leeres Stadtviertel
    "Abgehängte" Viertel?
    Während manche Viertel aufgewertet werden und immer wohlhabendere Menschen anziehen, bündeln sich andernorts die Probleme. Dazu gehören zum Beispiel schlechte Wohnverhältnisse, geringe Bildungsqualität, hohe Arbeitslosigkeit oder mangelhafte Dienstleistungen wie Verkehrsanbindung oder ärztliche Versorgung.
  • Abrissarbeiten
    Stadtentwicklung rückwärts? Demografischer Wandel in Deutschland