Neuer IPCC-Bericht zum Klimawandel

Der Weltklimarat IPCC hat am 13. April 2014 seinen dritten Teilbericht vorgelegt. Zuvor war am 31. März der Teilbericht zu Risiken und Folgen des Klimawandels vorgestellt worden. Der Weltklimarat stellt klar, dass mit einer ambitionierten Klimapolitik die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius begrenzt werden kann. Dagegen würden weitere Verzögerungen beim Klimaschutz die Kosten erheblich erhöhen. Der IPCC sagt erhebliche Auswirkungen der Klimaveränderungen auf Mensch und Natur in vielen Regionen der Welt voraus. Auch Europa wird stärker beeinträchtigt sein, zum Beispiel durch Hitzewellen.

Unterrichtsmaterialien zu den Folgen des Klimawandels und zur Anpassung bietet das Thema der Woche "Die Welt im Klimawandel", erschienen anlässlich der Weltklimakonferenz in Katar (2012). Hintergrundinformationen bietet der Beitrag "Hochwasser, Extremwetter und das Klima" (2011).

Eine Zusammenfassung des aktuellen IPCC-Berichts und weitere Hintergrundinformationen, zum Beispiel zu Anpassungsmaßnahmen in Deutschland, finden sich auf der Website des Bundesumweltministeriums.

Thema der Woche: Umwelt und Gesundheit

03. April 2014
Fahrradfahrer im Smog

Umwelt und Gesundheit

Die Menschen tragen Masken, nahgelegene Hochhäuser sind nur noch schemenhaft zu erkennen: Über der chinesischen Hauptstadt Peking liegt im Frühjahr 2014 tage- und wochenlang dichter Smog. Die Luftverschmutzung liegt um ein Vielfaches über den Grenzwerten. Währenddessen veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation neue Daten, denen zufolge Luftverschmutzung weltweit jährlich für sieben Millionen Todesfälle verantwortlich ist. Die chinesische "Airpocalypse" macht deutlich, wie sehr die Menschen auf eine saubere Umwelt angewiesen sind. Der Weltgesundheitstag am 7. April ist Anlass für die Fragen: Wie hängen Gesundheit und Umweltfaktoren zusammen? Und welche Rolle spielen vom Menschen selbst verursachte Umweltprobleme?

Wegen der Osterferien macht Umwelt im Unterricht Pause. Das nächste Thema der Woche erscheint am 30. April 2014.

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Direkteinstieg:

Thema der Woche: Was brauchen wir zum Glück?

20. März 2014
Zeichnung zum Glück

Was ist Glück? Wie können wir glücklich werden? Das fragen sich nicht nur Philosophen, sondern seit einiger Zeit auch Politik und Wissenschaft. Der 20. März ist der internationale Tag des Glücks, das hat die UN-Vollversammlung 2012 beschlossen. Die Begründung: Die Welt dürfe nicht einseitig nach wirtschaftlichem Wachstum streben. Es müsse ein ausgeglicheneres Maß für Fortschritt her, um das Wohlergehen aller Völker zu berücksichtigen. Dazu gehören neben ökonomischen Faktoren auch ökologische und soziale Werte. Seit Jahren wird die Kritik am Streben nach Wachstum lauter, weltweit werden andere Ansätze diskutiert. Was ist das Problem, wenn Fortschritt am Bruttoinlandsprodukt gemessen wird? Wie kann man Glück und Wohlergehen einer Gesellschaft messen?

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Thema der Woche: Smart - aber fair?

06. März 2014
Bildschirm eines Smartphones mit dem Wort "fair"

Smartphones und Tablets haben längst den Alltag erobert. Auf Messen wie der CEBIT, die vom 10. bis 14. März 2014 in Hannover stattfindet, oder zuletzt dem Mobile World Congress im Februar 2014 in Barcelona wird viel Wirbel um die neuesten Modelle und Trends gemacht. Doch wie steht es um den ökologischen Fußabruck und die soziale Verträglichkeit? Öko- oder Fairtrade-Labels spielen im IT-Bereich noch keine entscheidende Rolle. Dabei machen die Probleme bei der Herstellung immer wieder Schlagzeilen, zum Beispiel schlechte Arbeitsbedingungen in IT-Fabriken in Asien oder katastrophale Umstände bei der Rohstoffförderung in Afrika. Viele Kunden fordern bereits "faire" IT-Produkte. So ist Ende 2013 das "Fairphone" auf dem Markt gekommen - unabhängig von den großen Herstellern, finanziert durch zehntausende Vorbestellungen. Doch wie "fair" kann Elektronik wirklich sein?

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Thema der Woche: Werben für die Natur des Jahres

20. Februar 2014
Grünspecht, Vogel des Jahres 2014

Der "Vogel des Jahres" ist fast schon eine Berühmtheit und schafft es regelmäßig bis in die Tagesschau. Im Jahr 2014 ist es der Grünspecht. Aber wer weiß schon, wie der Lurch des Jahres heißt? Oder gar die Alge des Jahres? Alljährlich kürt eine Vielzahl von Organisationen die unterschiedlichsten "Jahreswesen". Meist sind es seltene Tiere oder Pflanzen, und ihre Auszeichnung soll dabei helfen, sie zu schützen. Der internationale Tag des Artenschutzes am 3. März bietet Anlass, sich mit den Kampagnen der Naturschutzorganisationen zur "Natur des Jahres" zu befassen. Welche Ziele verfolgen sie? Wie wichtig sind einzelne Arten in der Natur – und wie sinnvoll oder erfolgversprechend ist es, sie auf diese Art und Weise zu präsentieren?

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Thema der Woche: Wer baut die Stadt von morgen?

06. Februar 2014
Fahrradfahrer, Bahnschienen in Kopenhagener Innenstadt

Europa hat seit Anfang des Jahres eine neue Hauptstadt: Kopenhagen. Die dänische Metropole wurde als "Grüne Haupstadt Europas 2014" ausgezeichnet. Die Europäische Kommission vergibt diesen Titel jährlich an Städte, die in beispielhafter Weise Umweltschutz und Wachstum verbinden. Kopenhagen will zum Beispiel die fahrradfreundlichste Stadt der Welt werden. Gleichzeitig setzt die Stadt auf Innovationen und "grüne" Technologien, um die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt zu fördern. Auch deutsche Städte setzen zunehmend auf nachhaltige Entwicklung. Doch lassen sich Städte und Umweltschutz tatsächlich vereinbaren? Wie lässt sich das komplizierte Gebilde "Stadt" eigentlich steuern - und wer bestimmt dabei, was das Ziel ist?

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