Veröffentlicht auf Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMU-Bildungsservice (http://www.umwelt-im-unterricht.de)

Bilderserie

Tourismus: Sonne, Strand und Bausünden?

Liegestühle an einem Strand; im Hintergrund Hotels
Sekundarstufe, Grundschule

Sonnige Strände in Ägypten oder Spanien - oder Radfahren und Wandern in den Bergen? Die Bilderserie zeigt beliebte Urlaubsziele, die Folgen des Massentourismus sowie Möglichkeiten, den Urlaub vor Ort nachhaltig zu gestalten.

Inhalt

Bildergalerie

  • Strand mit einem Sonnenschirm, im Hintergrund das Meer
    Sonne, Strand...
    Gutes Badewetter und ein schöner Strand stehen bei vielen Deutschen ganz oben auf der Wunschliste für den Urlaub. Dafür werden auch weite Flugreisen in Kauf genommen. Zu den beliebten Zielen zählt Hurghada in Ägypten.
  • Mit mehrstöckigen Hotels verbauter Strand; am linken Bildrand das Meer
    ...und Bausünden
    Der Ansturm der Urlaubsgäste führte in manchen besonders beliebten Urlaubsregionen zu einem wahren Bauboom. Im spanischen Benidorm entstanden sogar zahlreiche Hochhäuser direkt am Strand.
  • Vermüllter Strand
    Wenn Urlaubsorte den Tourismus nicht bewältigen
    Manche beliebte Urlaubsregionen liegen in ärmeren Ländern. Teilweise sind dort Umweltstandards nicht so hoch wie in Deutschland. Der Massentourismus kann Probleme verschärfen, die zum Beispiel durch Mängel bei der Abfallentsorgung entstehen.
  • Golfplatz in der Wüste mit einem kleinen See; im Hintergrund kahle Hügel
    Golf in der Wüste
    In den Urlaubszentren in warmen Ländern wird meist viel Wasser für touristische Anlagen verbraucht – nicht nur zum Duschen, sondern auch, um zum Beispiel Golfplätze zu bewässern. Oft sinkt dadurch der Grundwasserspiegel.
  • Urlauber auf dem Sonnendeck eines Schiffes beobachten ein Kreuzfahrtschiff.
    Schwimmende "Bettenburgen"
    Kreuzfahrten sind eine Form von Massentourismus, die besonders in die Kritik geraten ist. Die Schiffe nutzen meist Schweröl als Treibstoff und tragen damit zur Luftverschmutzung bei. Die Wirtschaft in den Urlaubsländern hat wenig von den Kreuzfahrten: Die Gäste übernachten an Bord und geben wenig Geld an Land aus.
  • Ölfilm auf der Wasseroberfläche
    Verletzliche Schönheit
    Übertriebener Tourismus kann die eigene Grundlage zerstören. Ist die Natur einer Urlaubsregion verschmutzt oder verbaut, bleiben auch die Gäste aus.
  • Drei Radfahrer in den Bergen
    Was ist nachhaltiger Tourismus?
    Manchmal findet sich in Medien und Reiseprospekten der Begriff "sanfter" Tourismus. Denn auch viele Reisende wollen keine Schäden verursachen. Am besten ist nachhaltiger Tourismus. Dabei geht es darum, die Natur für den Urlaub zu nutzen und gleichzeitig zu schützen. Auch die Wirtschaft und die Interessen der Einheimischen müssen dabei berücksichtigt werden. Nachhaltiger Tourismus trägt zur Entwicklung einer Urlaubsregion bei. In vielen Naturlandschaften in Deutschland entwickelt sich diese Form des Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.
  • Zelte und Menschen, Berge im Hintergrund
    Natur erleben
    Für viele Menschen gehören Naturerlebnis und Urlaub zusammen. Aktivsein im Grünen ist für sie die bessere Alternative zum Hotel am Strand. Gerade in der Gruppe machen Wanderungen oder Kanutouren besonders Spaß. Allerdings gehört es zum nachhaltigen Urlaub, sich über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren und das Verhalten entsprechend anzupassen. Wildes Campen oder Wandern fernab von Wegen ist oft nicht erlaubt. Grundsätzlich gilt: Reisende müssen den Lebensbereich von Tieren, Pflanzen und Menschen an ihrem Urlaubsort respektieren.