Kehlstreifpinguin

Lt. Philip Hall, NOAA Corps, Brutkolonie von Zügelpinguinen auf Seal Island, Wikipedia, Auschnitt angepasst, CC BY 2.0
Stell dir einen Pinguin mit schwarzem Streifen am Kinn vor. Es sieht aus wie der Gurt von einem Fahrradhelm. Deshalb heiße ich Kehlstreif-Pinguin.
Adélie-Pinguine oder Esel-Pinguine sind mit mir verwandt. Ich kann nicht fliegen, aber sehr gut schwimmen. Ich tauche tief im kalten Meer. Dort finde ich mein Essen.
Ich bin 71 bis 76 Zentimeter groß und esse kleine Fische und Krill. Krill sind kleine Krebse, die im Wasser schweben.
Eselpinguin

Chris Pearson, Ajax Bay Gentoo Penguins, Wikipedia, CC BY 2.0
Du erkennst mich an meinem knallroten Schnabel.
Ich heiße Eselpinguin, weil ich Laute wie ein Esel machen kann.
Ich bin ein schneller Schwimmer und kann fast so schnell schwimmen wie ein Auto in der 30er-Zone.
Ich bin etwa 75 bis 90 Zentimeter groß, esse kleine Fische und Krill.
Adéliepinguin

Philippe Fitte, Musée Océanographique de Monaco, Umweltbundesamt
Hallo, ich bin ein Adéliepinguin. Du erkennst mich an meinem schwarzen Gesicht. Ich habe weiße Ringe um die Augen.
Mein Name kommt von der Frau eines Entdeckers.
Ich lebe mit vielen anderen Pinguinen zusammen. Das nennt man Kolonie. Dort leben manchmal mehr Pinguine als Menschen in einer großen Stadt. Das ist bei allen Pinguinen so.
Ich bin ungefähr 70 Zentimeter groß. Ich esse kleine Fische und Krill.
Kaiserpinguin
Du kannst mich an meinem schwarzen Kopf erkennen. Besonders fallen meine leuchtend gelben Flecken an den Ohren auf.
Eine weitere Besonderheit ist: Wir brüten weit hinten auf dem festen Eis. Dort ist es sicher. Das Pinguin-Männchen trägt das Ei in einer warmen Falte am Bauch und schützt es so.
Ich kann über 500 Meter tief tauchen. Dabei bleibe ich sehr lange unter Wasser. Ich bin etwa 100 bis 130 Zentimeter groß. Ich esse Fische und Krill.
Krill

MDC Seamarc Maldives, Krill Maldives, Wikimedia, CC BY-SA 4.0
Wenn du kleine, fast durchsichtige Krebse siehst, dann bin ich das. Wir bilden große Schwärme im kalten Meer.
Ich bin ein wichtiges Essen für viele Tiere am Südpol. Pinguine, Vögel, Robben und Wale fressen mich. Viele Tiere hätten dort nichts zu essen, wenn ich nicht wäre.
Ich lebe im Meer. Ich esse kleine Tiere und Pflanzen, die im Wasser schwimmen. Diese kleinen Lebewesen nennt man Plankton. Ich bin sehr klein. Ich bin ungefähr so groß wie dein längster Finger.
Fische

Eisfisch, Alfred-Wegener-Institut, PS124, AWI OFOBS Team awi.de
Ich bin ein antarktischer Fisch.
In der Antarktis gibt es ungefähr 300 Fischarten. Dazu gehören der antarktische Silberfisch, der Krokodileisfisch und der Eisfisch. Das sind doch schöne Namen, oder? Das Foto zeigt einen Eisfisch.
Ich bin ein wichtiges Essen für viele Tiere. Vögel, Robben und Wale essen mich.
Schneesturmvogel

Samuel Blanc, Pétrel des neiges – Snow Petrel, Wikimedia, CC BY-SA 3.0
Ich bin der Schneesturmvogel! Ich habe schneeweiße Federn. Du erkennst mich auch an dem Hügel auf meinem Schnabel. Ich kann salziges Meerwasser trinken, weil das Salz wieder herausfließt.
Ich lebe am Südpol. Ich esse kleine Fische und Fleisch von toten Tieren.
Ich bin ungefähr 36 bis 41 Zentimeter groß. Ich kann bis zu 20 Jahre alt werden.
Seeleopard und Robben

Murray Foubister, Leopard seal 2, Wikipedia, CC BY 2.0
Ich habe Flecken wie ein Leopard. Ich bin der Seeleopard!
Im eiskalten Meer bin ich die schnellste Robbe von allen. Manche von uns werden sogar bis zu vier Meter groß.
Ich esse oft andere Robben oder Pinguine. Aber auch Krill esse ich sehr gerne. Meine Zähne sind spitz. Damit kann ich kleine Krebse wie Krill aus dem Wasser fischen.
Ich schlafe oft auf einer Eisscholle.
Ich muss vor niemandem Angst haben.
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