Bio-Siegel zeigen an, dass ein Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft kommt.
Ökologische Landwirtschaft heißt auch Bio-Landbau. Im Bio-Landbau gelten strenge Regeln.
Diese Regeln schützen die Umwelt und die Tiere.
In Deutschland sind die Wörter Bio und Öko mit einem Gesetz geschützt. Nur Produkte, die die Regeln der Europäischen Union erfüllen, dürfen ein Bio-Siegel tragen.
Im Bio-Landbau werden keine chemischen Pflanzenschutzmittel und keine mineralischen Dünger benutzt.
Die Tiere haben mehr Platz im Stall. Sie können nach draußen und bekommen frische Luft und Licht.
Im Bio-Landbau werden Tierhaltung und der Anbau von Pflanzen miteinander verbunden: Das heißt, die Landwirte bauen das Futter für ihre Tiere selbst an. Der Mist der Tiere kommt als Dünger auf die Felder. So entsteht ein Kreislauf.
Diese Methoden schützen die Böden und Gewässer. Böden werden schonend bearbeitet.
Und es kommen weniger schädliche Stoffe in Böden, Flüsse und Seen. Das passiert oft in der konventionellen Landwirtschaft.
Die Methoden im Bio-Landbau schützen auch die Vielfalt der Pflanzen und Tiere. Denn ohne Pestizide gibt es mehr verschiedene Tiere und Pflanzen auf den Feldern.
Einige Landwirte und Hersteller von Lebensmitteln schließen sich zusammen. Der Zusammenschluss heißt Anbauverband. Sie folgen gemeinsam strengen Regeln. Oft haben sie strengere Regeln als die EU. Diese Verbände heißen zum Beispiel Demeter, Bioland und Naturland.
Aber das Bio-Siegel sagt nicht alles über die Belastung von Umwelt und Klima aus.
Auch im Bio-Landbau belasten manche Lebensmittel die Umwelt mehr als andere. Wer umweltfreundlich einkaufen will, muss auf mehr Dinge achten.
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