Forschungsmission
Name der Forschungsgruppe:
Eure Mission
Stellt euch vor, ihr plant eine Forschungsreise.
In der Antarktis gibt es Gebiete, die noch nie ein Mensch gesehen hat.
Jetzt plant ihr eure Reise.

Antarktis, Mustafa, O., Esefeld, J., Pfeifer, C., & Rümmler, M.-C. (2024). Identifizierung schützenswerter Gebiete mit fernerkundlichen Methoden zum Zwecke der Ausweitung des kohärenten Netzwerks an Schutzgebieten in der Antarktis. Texte, 99/2024, 243.
Wählt ein Transportmittel:
- Segelboot
- Eisbrecher Polarstern
- Flugzeug
Was ist euer Ziel:
- Danger Islands
- Otto von Gruber Gebirge
- Eine noch nicht bekannte Insel
Trefft ihr auf eurer Reise auf
- Schneesturmvögel
- einen neugierigen Seeleopard
- Pinguine
Eure Ausrüstung: Was habt ihr dabei?
- Drohnen mit Kamera: Das sind fliegende Kameras. Sie machen Fotos von oben aus der Luft. So können die Forscher und Forscherinnen die Pinguine genau zählen, ohne sie zu erschrecken. Sie sehen dann, ob es den Tieren gut geht.
- Gläser für Proben: In diesen Gläsern wird zum Beispiel Wasser gesammelt. Später untersuchen sie im Labor: Ist das Wasser sauber? Gibt es dort giftige Stoffe? Das ist wichtig, um die Natur zu schützen.
- Sender (GPS-Tracker): Diese kleinen Geräte werden vorsichtig auf den Rücken der Pinguine geklebt. Die Sender verraten, wo die Pinguine im Meer ihr Futter suchen. Nach drei Monaten bekommt der Pinguin neue Federn. Dann fällt der Sender von ganz alleine ab. So wissen wir, wo die Pinguine ihre Nahrung finden.

Esther Horvath

Esther Horvath
Tipps
Forschungssegelschiff
Malizia Explorer

Malizia Explorer im Neumayer-Kanal, Quelle: Uli Kunz
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind mit dem Segelboot Malizia Explorer zur Antarktis gefahren. Sie haben die Danger Island erforscht. Das sind mehrere Inseln. Dort haben sie Pinguine gezählt und Proben genommen.
Kurz danach ist Luisa Neubauer mit dem Team der Malizia in die Antarktis gesegelt. Luisa kämpft für den Klimaschutz. Sie hat von dem Boot aus Schulstunden per Videokonferenz gehalten. Es ging um Klimaschutz und den Schutz der Meere.
Es sind weitere Forschungsreisen mit der Malizia Explorar geplant.
Eisbrecher
Polarstern

RV Polarstern in the Antarctic in 2021, DLR, NASA, Jess Bunchek, Wikimedia, CC BY-SA 3.0 DE
Die „Polarstern“ ist ein Schiff, das für Forschung benutzt wird. Es fährt regelmäßig in die Antarktis. Die Polarstern ist ein Eisbrecher. Sie kann durch dickes Eis fahren.
Im April 2026 haben Forscher und Forscherinnen an Bord der „Polarstern“ zufällig eine neue Insel entdeckt.
Danger Islands

Philippe Fitte, Musée Océanographique de Monaco, Umweltbundesamt
Die Danger Islands sind eine Gruppe von Inseln. Der Name ist Englisch und bedeutet „Gefährliche Inseln“.
Seit 2024 passen die Menschen besonders gut auf die Inseln auf. Nur Forscher und Forscherinnen dürfen sie betreten. So werden die Natur und die Tiere geschützt. Sie sind ein Schutzgebiet.
Die Forscher fahren zu den Inseln, um:
- Proben aus der Natur zu sammeln. Sie wollen herausfinden, ob es dort Giftstoffe gibt und wie es der Natur geht.
- Pinguine zu zählen. Auf diesen Inseln leben nämlich besonders viele Adélie-Pinguine. Es ist die größte Gruppe dieser Pinguine auf der ganzen Welt!
Ein Mann namens James Clark Ross hat die Inseln vor langer Zeit gefunden. Das war im Jahr 1842. Es war sehr schwer, sie zu sehen, weil überall große Eisstücke im Wasser schwammen. Es war dort sehr gefährlich für sein Schiff. Deshalb nannte er sie „Gefährliche Inseln“.
Otto von Gruber Gebirge

Wilfried Bauer, Blick über den Untersee auf die Bastei, Wikipedia, CC BY-SA 3.0 DE
Hier gibt es sehr hohe Berge. Sie sind fast 2.800 Meter hoch. Und es gibt zwei besondere Seen und einen Gletscher.
Die beiden Seen sind oben immer gefroren. Es liegt also eine dicke Eisschicht auf dem Wasser. Aber unter dem Eis versteckt sich eine Überraschung:
- Dort leben ganz winzige Lebewesen. Man nennt sie Mikroben.
- Es gibt dort auch sehr alte Bakterien. Das Besondere ist: Diese Bakterien bauen sogar Steine!
Hier wohnen auch Tiere. Es gibt dort eine riesige Gruppe von Vögeln. Sie heißen Schneesturmvögel. Nirgendwo sonst gibt es so viele von ihnen wie hier.
Forscher und Forscherinnen untersuchen die beiden Seen ganz genau. Sie wollen wissen:
- Wie hat das Leben auf der Erde angefangen?
- Wie sah unsere Erde früher aus?
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