PFAS-Verbindungen bestehen aus Kohlenstoffketten, die von Fluoratomen umgeben sind.
“Alkyl” bezeichnet eine Verbindung aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen. In PFAS werden die Wasserstoffatome durch Fluoratome fast vollständig ersetzt.
PFAS werden in perfluorierte und polyfluorierte Alkylsubstanzen unterschieden:
“Perfluoriert”: Wenn alle Kohlenstoffatome, außer am Ende, von Fluoratomen umgeben sind, werden sie als perfluoriert bezeichnet.
“Polyfluoriert”: Bei polyfluorierten PFAS sind teilweise auch andere Atome (z. B. Wasserstoff) an die Kohlenstoffatome gebunden.
Beispiel: Perfluoroctansäue (PFOA)
mycelia gGmbH, PFOA, CC BY-SA 4.0
Beispiele für vier PFAS-Verbindungen
Außerdem werden kurzkettige und langkettige PFAS unterschieden.
PFAS sind kurzkettig, wenn ihre Kohlenstoffkette aus 6 oder weniger Kohlenstoffatomen besteht.
Bei Langkettige PFAS bestehen die Kohlenstoffketten aus mindestens 7 Kohlenstoffatomen. Langkettige PFAS sind sehr persistent (langlebig). Kurzkettige PFAS sind zusätzlich sehr mobil (beweglich).
mycelia gGmbH, Strukturformen von 4 PFAS, CC BY-SA 4.0