Veröffentlicht auf Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMU-Bildungsservice (http://www.umwelt-im-unterricht.de)

Bilderserie

Der Unfall in Fukushima Daiichi

Illstration des Kernkraftwerkes und dessen betroffenen Regionen.
Sekundarstufe, Grundschule

Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben Japan. Die Bilderserie zeigt die Auswirkungen des Bebens und des nachfolgenden Tsunamis sowie des Unfalls im Kernkraftwerk Fukushima Dai-ichi.

Inhalt

Bildergalerie

  • Durch Erdbeben verbogene Bahnschienen
    Das Erdbeben
    Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala den Norden der japanischen Hauptinsel Honshu.
  • Luftaufnahme der Überflutungen durch den Tsunami in Japan 2011
    Die Flutwellen
    Das schwere Erdbeben löste einen Tsunami aus, der an der nördlichen Ostküste von Honshu große Schäden anrichtete. Tausende Menschen an der Küste kamen ums Leben, ganze Städte wurden zerstört.
  • Schäden und Trümmer nach dem Tsunami
    Zerstörerischer Tsunami
    Die Kraft der Flutwellen reichte aus, um ganze Gebäude zu zerstören. Trümmer wurden kilometerweit fortgespült.
  • Luftaufnahme des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi
    Kernkraftwerk an der Küste
    Das Beben und die Flutwellen trafen auch das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, das etwa 250 km nordöstlich von Tokio direkt an der Küste liegt. Durch das Beben wurde die Anbindung des Kraftwerks an das Stromnetz unterbrochen.
  • Illustration des Reaktorunfalls in Fukushima Daiichi
    Die Kühlung versagt
    Durch den Tsunami fiel in den Blöcken 1 bis 4 des Kraftwerks auch die Notstromversorgung aus. Damit fehlte dort die Energieversorgung für die Kühlung der Brennelemente in den Reaktorkernen. Es kam zu einer Überhitzung der Reaktorkerne und zu einer Schmelze von Kernmaterial in den Blöcken 1, 2 und 3 des Kraftwerks. Zudem folgten mehrere Wasserstoffexplosionen. Sie führten zu weitreichenden Zerstörungen der äußeren Gebäudehüllen um die Blöcke 1, 3 und 4.
  • Notunterkunft für evakuierte Bewohner aus der Sperrzone um Fukushima
    Evakuierung der Bevölkerung
    In Fukushima wurden große Mengen Radioaktivität freigesetzt. Ein Gebiet von 20 Kilometern um das Atomkraftwerk wurde evakuiert sowie eine weitere Region außerhalb dieses Kreises. Hier wurden Dosiswerte gemessen, die zu einer Belastung von mehr als 20 Millisievert pro Jahr geführt hätten. Die Menschen aus den betroffenen Gebieten wurden zunächst in Notunterkünften untergebracht.
  • Geigerzähler in Minamisoma, Japan
    Wie hoch ist die Strahlung?
    Die Strahlenbelastung der Bevölkerung in Japan wird kontrolliert. Bisher gefundene Werte lagen überwiegend um einige Millisievert bis zehn Millisievert, Höchstwerte bei 32 Millisievert. Die Belastung für Arbeiter im havarierten Kraftwerk ist jedoch höher. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Belastung durch natürliche Strahlenquellen in Deutschland beträgt 2,1 Millisievert pro Person und Jahr. In Deutschland sind aufgrund der Verteilung und Verdünnung der radioaktiven Stoffe in der Atmosphäre durch den Unfall in Japan keine Belastungen in gesundheitsrelevanter Höhe eingetreten.