Eure Smartphones bestehen aus rund 100 verschiedenen Rohstoffen aus der ganzen Welt, zu den wichtigsten gehören:
Aufgabe
Schaut euch die Infografik an:
Welche Bestandteile kennt ihr schon?
Welche überraschen euch?
Teilt eure Eindrücke und besprecht Beobachtungen, Sorgen sowie Ideen mit euren Sitzpartnerinnen und Sitzpartnern.
Infotext
Herstellung
Wenn Handys gebaut werden, schadet das oft der Natur und dem Klima. Es gibt dabei auch soziale Probleme. Das heißt: Menschen leiden unter der Arbeit.
In einem Handy stecken viele verschiedene Stoffe. Zum Beispiel Eisen und Gold.
Es gibt auch besondere Metalle. Man nennt sie: „Seltene Erden“. Sie heißen so, weil sie sehr schwer zu finden sind. Aber diese Rohstoffe sind sehr wichtig. Ohne sie funktionieren unsere Handys nicht.
Ressourcen Gewinn
Einige dieser Rohstoffe nennt man „Konflikt-Rohstoffe“. Sie kommen oft aus Gegenden, in denen die Menschen schlecht behandelt werden. Zum Beispiel aus Zentralafrika. Oft müssen Kinder in Minen arbeiten. Minen sind Löcher oder Gänge unter der Erde.
Die Kinder müssen in die engen Gänge klettern, weil Erwachsene dort nicht hineinpassen. Diese Kinder können nicht zur Schule gehen und lernen nichts. Wenn sie krank werden, hilft ihnen kein Arzt. Sie bekommen für ihre schwere Arbeit auch fast kein Geld.
Auch in anderen Ländern wie China holen Menschen Rohstoffe aus der Erde. Die Arbeiter dort haben oft keine Kleidung, die sie schützt. Deshalb verletzen sie sich oft oder werden bei der Arbeit krank.
Umwelteinfluss
Die Herstellung von Handys ist schlecht für die Umwelt.
Es wird viel Wasser benötigt. Es werden auch Chemikalien eingesetzt, die giftig sind. Das sind Flüssigkeiten, die Menschen, Tiere und Pflanzen gefährden. Sie werden benutzt, um wertvolle Rohstoffe aus dem Boden zu holen.
Danach werden die Rohstoffe mit großen Schiffen übers Meer transportiert. Sie stoßen Abgase aus. Es heißt Kohlenstoffdioxid, kurz CO2. Dieses Gas macht die Erde wärmer. Das nennt man Klimawandel. Das ist schlecht für die ganze Welt.