10.02.2022 | Thema des Monats

Secondhand, Vintage, Refurbished – Ist Gebrauchtes besser für die Umwelt?

Secondhandläden, Kleidertausch-Aktionen, Apps und Internetportale für Gebrauchtes sind beliebt. Für manche ist der Gebrauchtkauf eine preiswerte Alternative, für viele Menschen gehört er außerdem zum nachhaltigen Lebensstil. Was ist der Unterschied für Umwelt und Klima, wenn wir Gebrauchtes kaufen statt neuer Produkte? Wie können wir schädliche Auswirkungen auf die Umwelt verringern, indem wir gebrauchte Produkte nutzen?

Didaktischer Kommentar

HintergrundGrundschuleSekundarstufe
10.02.2022

Secondhand ist nicht nur eine preiswerte Alternative. Viele Menschen verbinden damit auch einen nachhaltigen Lebensstil. Welchen Unterschied macht es für das Klima und die Umwelt, wenn wir gebraucht statt neu kaufen?

mehr lesen
UnterrichtsvorschlagSekundarstufe
10.02.2022

Die Schüler*innen setzen sich mit den Vor- und Nachteilen des Secondhand-Handels auseinander. Sie entwickeln Ideen, um den Kauf und Verkauf gebrauchter Waren zu fördern, und gestalten eigene Produktangebote.

mehr lesen
UnterrichtsvorschlagGrundschule
10.02.2022

Die Schüler*innen beschäftigen sich mit den Möglichkeiten und Auswirkungen des Secondhand-Handels. Sie vergleichen gute und weniger attraktive Beispiele von Produktangeboten und gestalten Plakate mit Hinweisen, worauf beim Kauf zu achten ist.

mehr lesen
ArbeitsmaterialSekundarstufe
10.02.2022

Mithilfe der Materialien recherchieren die Schüler*innen Kriterien guter und schlechter Secondhand-Angebote. Zudem entwickeln sie eigene Produktangebote, die Bedenken gegenüber dem Kauf gebrauchter Produkte auflösen sollen.

mehr lesen
ArbeitsmaterialGrundschule
10.02.2022

Die Materialien helfen den Schüler*innen, Angebote von gebrauchten Produkten zu bewerten und Hinweise zu entwickeln, worauf man beim Kauf achten sollte.

mehr lesen

Verwandte Themen bei Umwelt im Unterricht

Nutzen statt besitzen – Wie nachhaltig ist "Teilen"?

Private Autos stehen im Durchschnitt 23 Stunden pro Tag ungenutzt herum. Sind dann wirklich so viele Autos nötig? Viele Menschen meinen: nein. Sie machen Carsharing und nutzen Autos, statt sie zu besitzen. Das Prinzip lässt sich auf vieles übertragen, ob Bohrmaschine, Buch oder Kleidung. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ressourcen und die Umwelt. Internet und Smartphones helfen, das Ganze umzusetzen. Welche Vorteile hat das Teilen – und wo sind die Grenzen?

Nachhaltiger Konsum? So geht's!

Was wir kaufen, ist nicht egal. Immer mehr Menschen möchten bewusst konsumieren und damit dazu beitragen, Belastungen für Natur und Umwelt zu verringern und die Arbeitsbedingungen in ärmeren Ländern zu verbessern. Doch warum ist nachhaltiger Konsum bislang nicht selbstverständlich? Wie lässt sich nachhaltiger Konsum im Alltag fördern?

Wer zahlt für meine Kleidung?

Modetrends wechseln ständig, und in vielen Läden ist Kleidung billig zu haben. Für viele Menschen sind Kleidungsstücke Wegwerfartikel, die schnell wieder ausgetauscht werden. Doch Textilien sind mit vielen Umweltproblemen verbunden. Sie reichen über die gesamte Produktionskette, von den Rohstoffen über die Textilfabriken bis hin zur Entsorgung. Und in manchen Herstellerländern wie Pakistan und Bangladesch arbeiten viele Beschäftigte unter unmenschlichen Bedingungen. Wie lassen sich die Produktionsbedingungen verbessern? Und was können Verbraucherinnen und Verbraucher dazu beitragen?